Kunst, Kultur, Architektur – Porto und Lissabon

Kunst, Kultur, Architektur – Porto und Lissabon

Bereits in Porto waren wir zur Auffassung gelangt, dass man in dieser faszinierenden Stadt eigentlich ein, besser zwei Wochen verbringen müsste. Und das nicht nur des Portweines wegen. Wieso wollen wir die Küsten entlang hetzen, wo wir uns doch bereits entschieden haben, eine Mittelmeerrunde einzulegen und erst Ende 2022 über den Teich zu gehen? (Bis dahin sollten alle Corona-Unwägbarkeiten doch Geschichte sein.) Dennoch, wir wollten weiter. In einem kleinen Schlag über Nacht sind wir von Porto nach Cascais gesegelt. Freunde…

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Fischer – Tagebuch vom 02.06. bis 20.06.2021

Fischer – Tagebuch vom 02.06. bis 20.06.2021

Irgendwie war uns nicht ganz klar, wo wir eigentlich waren. Gut, Porto lag unmittelbar vor uns, ein paar Meter flussauf. Aber lagen wir in Sao Pedro de Abufera oder in Villa de Gaja? Die Douro Marina gab mal dies und mal das an. Bis wir heraus hatten, das eine war ein Ortsteil, das andere der Ort. Nur was ist was? Ehrlich gesagt, ich – Martin – hab es bis heute nicht begriffen. Aber das ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass…

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Angekommen in Porto

Angekommen in Porto

Porto ist eine phantastische Stadt. Seit unserem Besuch 2004 hat sich zwar viel verändert, aber nicht zum Schlechten. Und vieles ist geblieben und wird bleiben. Das Wahrzeichen der Stadt, die Brücke des Gustave Eiffel über den Douro und die Portweinhäuser beispielsweise. Gestern sind wir nach einem ungewöhnlich kurzen Schlag von knapp 17 Seemeilen bzw. etwas über 4 Stunden – was auf den wenigen Wind hinweist – in Porto angekommen. Einem Ort auf der Liste unserer „kleinen“ Traumziele. Auf der letzten…

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A Coruña – Tagebuch vom 14.05. bis 01.06.2021

A Coruña – Tagebuch vom 14.05. bis 01.06.2021

Die Marina in Santander liegt reichlich ab vom Schuss, so dass wir von der Stadt so ziemlich nichts mitbekommen haben. Da der kleine Flughafen dagegen unmittelbar neben der Marina liegt – keine Panik, die Marina ist erstaunlicherweise dennoch nicht von Fluglärm geplagt – war es ein Leichtes, dort ein Mietauto zu organisieren. Es gab ein Ziel in der Nähe, das wir uns auf keinen Fall entgehen lassen wollten: Die Höhlen von Altamira. Zu diesen kann man nicht viel sagen außer…

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Über die Biskaya

Über die Biskaya

Meer soweit das Auge reicht. Eine walzenförmige Wolke, die man vor der südamerikanischen Küste Cigarra nennen würde, und die meist heftigen Wind ankündigt. In unserem Fall löst sie sich freundlicherweise auf und lässt uns in Ruhe. Die Biskaya-Querung liegt hinter uns. Wir hatten uns wegen der Windverhältnisse auf der Biskaya und nach einigen weiteren Überlegungen entschlossen, auf St. Martin de Ré zu bleiben und dort auf den zweiten Impftermin zu warten. Am Abend vor dem Termin sind wir per Bus…

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Saint Martin de Ré – Tagebuch vom 05.04. – 13.05.2021

Saint Martin de Ré – Tagebuch vom 05.04. – 13.05.2021

Nach einem lieben und warmen Abschied von der Shtandart – mit Kanonenschuss – und ihrer zweiten Offizierin Irina hat auch uns nichts mehr im Hafen gehalten. Allerdings setzten wir den Kurs anders als geplant nach Norden und nicht gen Süden ab. In Port Medoc hat man wegen Umbauarbeiten keinen Platz für uns und Arcachon war schlicht zu teuer. Gut, dass wir das noch rechtzeitig erfahren haben. Dafür sagte uns der Hafenmeister des faszinierenden Festungsstädtchens Saint Martin auf der Insel Ré…

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Der Anfang vom Ende?

Der Anfang vom Ende?

Hasenfüßig wie wir sind, haben wir uns heute kurzentschlossen entschieden, nicht nach Port Medoc zu starten. Das ursprünglich geplante Arcachon war schon gecancelt, nachdem wir die Liegegebühren erfahren hatten, die uns die dortige Hafenmeisterin vorsichtshalber genannt hatte. Aber, um ehrlich zu sein, wir sahen, dass morgen der Wind günstig stehen würde für die Isle de Ré. Und das kann man sich eigentlich nicht entgehen lassen. Aber davon wollen wir hier gar nicht reden. Sondern: Heute macht Frankreich den ersten, mutigen…

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Endlich wieder gesegelt

Endlich wieder gesegelt

Wenn auch nur eine Handvoll Meilen. Aber wir sind gesegelt. Nachdem wir seit der Rückkehr ins Wasser über eine Woche unsere Bilgen beobachtet hatten und kein Wasser entdecken konnten, nachdem Franck Chivées Mannen alle Toggles der Wanten und Achterstagen getauscht und das Rigg neu justiert hatten, und nachdem wir alle Segel wieder angeschlagen hatten, wollten wir die nächste Etappe nicht ohne Testfahrt angehen. Heute war auch etwas Wind angesagt, mit 16 bis 20 Knoten aber auch nicht zu viel, also…

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Wieder im Wasser – zum Zweiten

Wieder im Wasser – zum Zweiten

Ab ins Wasser – aber das Foto zeigt das falsche Boot! Yannick Bestavens Vendée Globe-Renner, das Siegerboot, kehrt unmittelbar vor unserm Bötchen in das nasse Element zurück. Etwas über ein Monat ist es her, dass Mago del Sur gewassert wurde. Leider mit unbefriedigendem Ergebnis. Das Boot war zwar ins Wasser gelassen, das Wasser aber war wie losgelassen und strömte schneller ins Boot als je zuvor. So wurde sie – nach angemessener Wartezeit – erneut aufs Trockene gehievt. Und diesmal haben…

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We got the shot!

We got the shot!

Es ist kaum zu glauben. Eigentlich sind wir keine Freunde der nicht nur in Seglerkreisen verbreiteten Angewohnheit, überall Anglizismen oder englische Ausdrücke und Phrasen einzuflechten. Doch die ärztliche Feststellung „You got the shot!“ oder wie man es gleich drauf auf Deutsch äußerte: „Gratulation und alles Gute …“, das war schon umwerfend. Vor 24 Stunden hatten wir daran noch gar nicht zu denken gewagt. Anke war gestern am späteren Nachmittag mal bei dem um die Ecke gelegenen Impfzentrum vorbeigewackelt, um sich…

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