Trans-Ocean Stützpunkt

Trans-Ocean Stützpunkt

Der zweite segelnde Stützpunkt

Wie die Idee eigentlich aufgekommen ist, können wir nicht mehr nachvollziehen. Aber nachdem sie nun einmal in der Welt war, an uns herangetragen wurde, und ich als ehemaliger Vorsitzender sie auch gerne aufgegriffen habe: Es ist uns ein Vergnügen und auch eine Ehre – um diesen alten Terminus zu nutzen – zukünftig gemeinsam mit der Alexander von Humboldt II als der zweite schwimmende Stützpunkt des Trans-Ocean zu dienen. Ich schreibe im Plural, da die Aufgaben letztlich sicherlich zu gleichen Teilen von Anke und mir ausgeübt werden.

Unser Standort wird naturgemäß wechseln. Aber getreu dem Motto „TO ist, wo sich zwei Crews unter dem Stander des TO treffen“, wollen wir für die Mitglieder, aber auch für alle anderen Blauwassersegler Anlaufpunkt sein. Egal ob auf dem Ankerplatz oder auf dem Hardstand. Wenn wir moralischen Beistand leisten können oder konkrete Hilfe, wir tun es gerne, soweit es in unserer Macht steht. Genauso freuen wir uns natürlich auch über einen Besuch, schlicht zum Klönschnack. Also Herzlich Willkommen!

Ihr erreicht uns bis auf Weiteres unter folgenden Möglichkeiten

fon:             +49-173-2351308
email:          mbirkhoff@web.de
UKW:          DHWT2
SSB:             DC9MB

Martin und Anke Birkhoff
SY Mago del Sur

Standort:
s. Positionsreport unter SY Mago del Sur auf der TO-Seite oder bei Marine-Traffic, VesselFinder o. ähnlichen Angeboten.


Aktuelle Infos des TO-Stützpunkts
Mago del Sur

06. Juni 2021
Stichworte: Einreise Spanien per Boot – Covid 19 – aktuell
Frage: Wie muss ich mich bei Einreise Verhalten? Muss man sich melden und wenn ja wo und wie, oder muss man die Erklärung zur Symptomfreiheit und einen negativen Test mit sich führen? Gibt es eine Art der Einreisemeldung?
Antwort (06.06.21, Gijon): Ab 07.06.2021 ist es für Bürger aus dem Schengenraum unseres Wissens möglich, ohne PCR-Test in Spanien einzureisen. Ein Antigentest, der Nachweis der vollständigen Impfung oder der Nachweis einer Genesung von einer Covid19-Erkranung reichen dann offiziell aus.
In der Praxis hat uns in den bisher angelaufenen Häfen niemand nach irgendwelchen Nachweisen gefragt. Auch von anderen Seglern ist uns das bestätigt worden.
Nach dem Anlegen geht man wie üblich zum Hafenmeister und macht den Papierkrieg, der von Hafen zu Hafen ganz unterschiedlich sein kann.

21. Mai 2021
Stichworte: Covid-19 – Reisen – Frankreich per Boot – aktuelle Situation
Thema: Covid19-bedingte Einschränkungen in Frankreich – Aktualisierung
Info (21.05.21 – St Martin de Ré):
Aktuell ist das Segeln in Frankreich praktisch uneingeschränkt möglich. Die Häfen sind geöffnet, Ankern ist erlaubt und es gibt keine Beschränkung hinsichtlich des Radius, den man sich vom Ausgangshafen entfernen darf. Die Einreise mit dem Segelboot ist ebenfalls problemlos möglich. Man sollte aber einen aktuellen PCR-Test bei der Einreise mitführen und eine Selbsterklärung verfassen, in der man bestätigt, dass man keine Corona-typischen Symptome hat. Wer sich unsicher fühlt, findet Vordrucke für die Selbsterklärung im Internet, u.a. unter u. genannten Adresse. Die einzige Einschränkung, die Bedeutung haben kann, ist die Ausgangssperre, die seit dem 19.05.2021 zwischen 21:00 und 06:00 gilt. Wenn man mit dem Boot über Nacht segelt, spielt das jedoch keine Rolle. Man sollte nur darauf achten, innerhalb der „zulässigen“ Zeit in einem Hafen anzukommen. Aber auch da sind die Hafenbediensteten und Behörden in der Regel großzügig.

27. April 2021
Stichworte: Trans-Ocean – Stützpunkt – La Rochelle
Thema: Stützpunkt krankheitsbedingt vorerst nicht aktiv
Info (27.04.21 – La Rochelle): Der TO-Stützpunktleiter in La Rochelle, Reinhold Michelly ist leider erkrankt und kann seine Funktion bis auf Weiteres nicht wahrnehmen. Wir wünschen ihm baldige Genesung.

27. April 2021
Stichworte: Covid-19 – Reisen – Frankreich per Boot – aktuelle Situation
Thema: Covid19-bedingte Einschränkungen in Frankreich – Aktualisierung
Info (27.04.21 – La Rochelle): Voraussichtlich wird Frankreich am 03. Mai 2021 die Einschränkung der Bewegungsfreiheit auf einen Radius von 10 km vom Wohnort aufheben. Das nächtliche Ausgangsverbot bleibt jedoch vorerst bestehen. Das würde bedeuten, dass man sich mit einem Segelboot in Frankreich räumlich wieder uneingeschränkt bewegen kann. Das nächtliche Ausgangsverbot ist jedoch weiter zu beachten. Aktuelle Informationen stets unter https://meinfrankreich.com/corona-in-frankreich-der-dritte-lockdown/

14. April 2021
Stichworte: Covid-19 – Einreise Frankreich per Boot – aktuell
Frage: Wir … wollen gegen Mitte Mai von Makkum in Richtung Süden aufbrechen. Im Augenblick ist die Einreise in Frankreich aus touristischen Gründen ja nicht möglich. Wir würden uns aber über eure persönliche Einschätzung freuen. Was meint ihr? Ist damit zu rechnen, dass in den nächsten Wochen die Einreise über Boot möglich wäre?
Uns ist natürlich klar, dass es eine reine subjektive Meinung ist. Aber vielleicht kriegt man vor Ort mehr mit als hier.
Antwort (15.04.21, La Rochelle): Die Annahme, dass man Frankreich touristisch nicht besuchen kann, trifft für Segler u. E. nicht ganz zu. Man kann Frankreich mit dem Boot besuchen, muss aber zwei Voraussetzungen erfüllen:
(a) Man braucht einen aktuellen, negativen PCR-Test und (b) man muss eine Selbstauskunft verfassen, dass man keine typischen Symptome zeigt. Dafür gibt es Vordrucke im Internet. Dann kann man ohne Probleme einreisen. Siehe link: https://meinfrankreich.com/corona-in-frankreich-der-dritte-lockdown/
Das eigentliche Problem ist zur Zeit die Inlandssituation. Man darf sich von dem Wohnort (Wohnung) / Aufenthaltsort nur in einem Umkreis von 10 km bewegen. Und zwischen 19:00 und 06:00 gilt eine Ausgangssperre.
Mit anderen Worten: Nach dem derzeitigen Kenntnisstand könnt Ihr problemlos in Frankreich per Boot einreisen. Wobei sich die Hafenbehörden freuen würden, wenn Ihr das zwischen 06:00 und 19:00 macht. Diesbezüglich ist man bislang jedoch meistens entspannt bei Booten, die aus dem Ausland kommen, und es sollte auch außerhalb dieser Zeiten keine Probleme geben. Überlegt Euch aber genau, an welchem Ort Ihr einreisen wollt. Denn diesen Ort könnt Ihr nicht so ohne weiteres verlassen. An Land seid Ihr an den 10 km Radius gebunden. Auch dürft Ihr Segeln gehen, sogar über die 10 km hinaus, aber der nächste Hafen darf nicht weiter als 10 km vom Ausgangs-Hafen entfernt sein. Und Ihr müsst dort (oder im Ausgangshafen) bis 19:00 Uhr einlaufen. Außer, Ihr verlasst Frankreich, um in ein anderes Land zu segeln.
Eine Alternative kann sein, eine „Überführungsfahrt“ mit zusätzlichen professionellen Seglern an Bord zu machen. Wobei man in diesem Fall natürlich nicht einen Hafen nach dem anderen anlaufen kann, sondern schon erkennbar Strecke machen muss. Aber: Auch wenn das heute toleriert wird, kann das morgen schon wieder anders sein.
Beim letzten Lockdown Ende 2020 war die Küstenwache und waren die Hafenbehörden sowie die Gendarmerie recht großzügig, egal, ob man einreiste, ob man – trotz Verbot – ausgelaufen war, oder wenn man bei einer längeren Etappe zwischendurch mal geankert hat. Das wurde durchaus kontrolliert, wurde aber toleriert. Ob das derzeit noch so ist, ist uns nicht bekannt.
Mehr oder präzisere Informationen können wir zur Zeit (15.04.21) nicht geben.

11. Februar 2021
Stichworte: Schiffskauf – MwSt. – Schiffspapiere
Frage: Was für Papiere sollte man an Bord haben, um (z.B. in Frankreich) keine Probleme z.B. mit dem Mehrwertsteuernachweis oder Eigentumsnachweis oder Ähnlichem zu haben? Ein TO-Standerschein ist schön, aber reicht vielleicht nicht aus? Was sonst? Deutsches Flaggenzertifikat? Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Antwort (12.02.21, Lorient): Diese Frage verlangt nach einer umfassenderen Antwort. Wir haben die entsprechenden Informationen in einem kleinen Aufsatz zusammengefasst und unter Sailors Tipps eingestellt. Alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.
Hier der direkte link zum Aufsatz