Tagebuch 25.10. bis 09.11.20

Tagebuch 25.10. bis 09.11.20

Wir haben – wir Ihr Euch ja denken werdet – aktuell das Vergnügen, einen Lockdown auf französisch zu erleben. Und müssen zugeben, es ist lästig, aber bisher haben wir uns nicht gelangweilt. Und immerhin war es uns ja noch gelungen, vor dem cofinement, wie es französisch heißt, ein wenig umherzutingeln. Mit etwas Verzögerung haben wir uns entschlossen, dass wir die Reparatur der Risse an unserem Ruderschaft in Cherbourg angehen wollen, doch jetzt bekommt womöglich die Werft kalte Füße. So eine…

Weiterlesen Weiterlesen

Upps – In der Zeitung!

Upps – In der Zeitung!

Überraschend taucht an unserem Steg Olivier Clerc auf, Hochsee-Regattasegler und Journalist, und will uns und die Nachbarn interviewen. Er freut sich, dass die Amerikaner im OCC sind und wir den Stander des Trans-Ocean vertreten, beides Clubs, die für Langfahrtsegler stehen. Ich drücke ihm das Jubiläumsmagazin des TO in die Hand, wo er auf einem der Fotos sogleich Eric Taberly erkennt. Kurz darauf setzen wir uns im Cockpit der Idril zusammen – natürlich mit den nötigen Vorsichtsmaßnahmen wie dem Tragen von…

Weiterlesen Weiterlesen

Kalt erwischt

Kalt erwischt

Wer denkt, Corona oder der Lockdown in Frankreich hätten uns kalt erwischt, der irrt. Das sind Erschwernisse mit Ansage. Nein, nein, es gibt ganz andere Unannehmlichkeiten. Und die haben uns wirklich eiskalt erwischt. Nachdem die Stopfbuchse des Ruderschaftes sichtbar nicht mehr leckte, also im Gegensatz zum bisherigen Zustand so trocken war, wie sie sein soll, sammelte sich immer noch Wasser in unserem Heck. Weniger zwar, aber unübersehbar kam da was. Die Geschmacksprobe ergab eindeutig Salzwasser. Mit viel Verbiegen und sportlichem…

Weiterlesen Weiterlesen

Tagebuch 09.10. bis 24.10.20

Tagebuch 09.10. bis 24.10.20

Fest. Wir hängen fest in Cherbourg. Der Wind weht aus West bis Südwest, genau aus der Richtung, in die wir wollen. So müssen wir zusehen, das wir das Beste aus der Situation machen. Und überhaupt – man muss zugeben, dass es schlechtere Orte gibt, um festzuhängen. Die Menschen hier sind höflich, nett und sogar um uns bemüht. Und kulinarisch ist es sowieso ein Paradies. (Wir tragen Eulen nach Frankreich.) Vorteil des Hängens: Wir haben einen weiteren Abschnitt des Tagebuchs fertig….

Weiterlesen Weiterlesen

rein, raus – gegen die Uhr

rein, raus – gegen die Uhr

Akkord ist nichts dagegen! Der Travel-Lift kam verspätet, da zugeparkt. Und das, wo die Tide uns nur ein Zeitfenster von anderthalb Stunden ließ. Und jede Minute zählte. 15 der Minuten waren verstrichen, als das Boot endlich in die „Box“ des Lifts verholt werden konnte. Links und rechts gerade mal je 25 cm Platz zwischen Scheuerleisten und Liftkammer. Dann war es immer noch zu knapp, die Achterstagen mussten weg, um das Boot an Land hieven zu können. Mit viel Trickserei des…

Weiterlesen Weiterlesen

Boxenstopp in Cherbourg

Boxenstopp in Cherbourg

Nach einer etwas raueren Überfahrt sind wir in Cherbourg angekommen. Erstmals auf unserer Reise haben wir wieder das Erlebnis, erneut auf eine Crew zu stoßen, die wir schon in einem früheren Hafen kennengelernt haben: Betsy und Christian von der Gemma, unterwegs mit der ersten Reinke Super 11, die je gebaut wurde, Schwesterschiff unserer guten, alten Just do it. Wir haben uns sehr gefreut. Die weniger gute Nachricht ist, dass wir nach der Passage an die 13 bis 15 Liter Wasser…

Weiterlesen Weiterlesen

Tagebuch 25.09. bis 08.10.20

Tagebuch 25.09. bis 08.10.20

Ihr Lieben, mit dem zweiten Versuch haben wir Cap Griz Nez gerundet und sind inzwischen, wenn auch ungeplant, in Le Havre aufgeschlagen. Das Tagebuch ist natürlich – da anders kaum hinzukriegen – nicht ganz aktuell und endet in Boulogne Sur Mer. Wir hoffen, es gefällt Euch dennoch. Anmerken können wir der Aktualität wegen, dass Martin noch in Boulogne mit einer Art Mega-Schubkarre und 100 geladenen Litern Diesel einen fetten Sandsteinfelsblock gerammt hat. Der unerwartete Stopp hat ihm eine feine Rippenprellung…

Weiterlesen Weiterlesen

Auf Radio Bremen 2

Auf Radio Bremen 2

In aller Eile, wie wir soeben erfahren haben, wird ein Interview mit uns im Rahmen der Sendung „Abschied – Vom Kommen und Gehen“ (Mare Radio) von Radio Bremen 2 gesendet. Ausstrahlung am Sonntag, dem 04.10.2020 zwischen12:00 – 14:00. Nachzuhören auch auf http://www.radiobemen.de/bremenzwei/sendungen/mare-radio/kommen-und-gehen100.html Ansonsten sind wir im zweiten Anlauf um Cap Griz Net herum. Die Tiden dort sind nicht ohne, dazu im nächsten Tagebuch mehr. Aktuell sind wir in Boulogne Sur Mer eingeparkt und warten auf ein gutes Wetterfenster, um den…

Weiterlesen Weiterlesen

Tagebuch 11.09. bis 24.09.20

Tagebuch 11.09. bis 24.09.20

Ihr Lieben, lang habt ihr nichts von uns gehört, aber das soll sich heute ändern. Wir sind in den letzten Tagen an der holländischen Küste entlang gehoppelt und liegen nun in Zeebrügge und warten auf günstiges Wetter für die nächsten Etappen. Die vergangene Nacht war ausgesprochen ungemütlich, denn wir hatten Sturm mit Orkanböen. Daher waren wir sehr froh im Hafen und nicht auf See gewesen zu sein. Der Hafenmeister hat berichtet, dass es vor der Hafeneinfahrt 5 m Welle und…

Weiterlesen Weiterlesen

Das Wetter …

Das Wetter …

… macht nicht, was wir uns wünschen. So wie es aussieht, werden wir erst Montag starten. Vielleicht, oder doch nicht? Besser, wie legen uns gar nicht mehr fest. Jaja, so ist das Seglerleben. Euch allen herzliche Grüße Martin und Anke