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Autor: Martin Birkhoff

Leinen los …

Leinen los …

Wir haben tatsächlich die Leinen los geworfen, und Katy hat es dokumentiert. Unser Trip führte uns schnurstraks links um die Ecke – zum Tankponton. Wir wollen den Dieseltank so voll wie möglich halten, um die Kondensation im Tank so gering wie möglich zu halten. Anfangs arbeitet der Bugstrahler nur in eine Richtung, was uns sehr freut, fordert es doch unsere seemännischen Fähigkeiten. Dann besinnt er sich freundlicherweise und tut seinen Job wie er soll. Ansonsten ist bei uns die Entscheidung…

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Reisen ans andere Ende der Welt – Antarktis

Reisen ans andere Ende der Welt – Antarktis

Seit wir im Südsommer 2006/2007 in den Gewässern Feuerlands und Patagoniens rumgegeistert sind, ging mir, Martin, die Antarktis nicht mehr aus dem Kopf. Immerhin waren wir seinerzeit schon ziemlich dicht dran. Und in den Wochen, in denen ich in Ushuaia auf Anke wartete – sie musste aus familiären Gründen einige Wochen in Deutschland verbringen – habe ich teilweise mit Erstaunen wahrgenommen, wer und mit welchem Boot sich so in Richtung Antarktis aufmachte. Und alle kamen sie heil zurück. Da lag…

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Polar Yacht Guide

Polar Yacht Guide

Wenn man so schön festhängt, wie wir gerade in Cherbourg, kann man sich auch einmal anderen Aufgaben widmen. Susanne hatte mir schon vor einiger Zeit den Polar Yacht Guide geschickt, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen, ihn hier einzustellen. Ok, inzwischen hat sich die Zeit ergeben, und ich will den Guide zum Anlass nehmen, nach und nach ein paar Informationen einzustellen, die für einen Segler in den hohen Breiten von Interesse sein können. Der eine oder die andere wird…

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… und täglich grüßt das Murmeltier – das Tagebuch vom 10.11. bis 28.11.20

… und täglich grüßt das Murmeltier – das Tagebuch vom 10.11. bis 28.11.20

oder: Das Tagebuch vom 10.11. bis zum 28.11.2020. Viele von Euch werden den Film kennen, und ein wenig wie in dem Film ergeht es uns in Zeiten des Lockdowns. Mangels anderer Möglichkeiten verläuft das Bordleben – bei einem erlaubten Radius von 1 km und einer „Ausflugszeit“ von 1 Stunde in steten, sich wiederholenden Bahnen. Und wenn man dann beginnt, täglich eine von 11 Winschen und 4 Linetendern zu warten, dann fühlt man sich schon in den Film versetzt. Zugegeben, wir…

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Tagebuch 25.10. bis 09.11.20

Tagebuch 25.10. bis 09.11.20

Wir haben – wir Ihr Euch ja denken werdet – aktuell das Vergnügen, einen Lockdown auf französisch zu erleben. Und müssen zugeben, es ist lästig, aber bisher haben wir uns nicht gelangweilt. Und immerhin war es uns ja noch gelungen, vor dem cofinement, wie es französisch heißt, ein wenig umherzutingeln. Mit etwas Verzögerung haben wir uns entschlossen, dass wir die Reparatur der Risse an unserem Ruderschaft in Cherbourg angehen wollen, doch jetzt bekommt womöglich die Werft kalte Füße. So eine…

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Upps – In der Zeitung!

Upps – In der Zeitung!

Überraschend taucht an unserem Steg Olivier Clerc auf, Hochsee-Regattasegler und Journalist, und will uns und die Nachbarn interviewen. Er freut sich, dass die Amerikaner im OCC sind und wir den Stander des Trans-Ocean vertreten, beides Clubs, die für Langfahrtsegler stehen. Ich drücke ihm das Jubiläumsmagazin des TO in die Hand, wo er auf einem der Fotos sogleich Eric Taberly erkennt. Kurz darauf setzen wir uns im Cockpit der Idril zusammen – natürlich mit den nötigen Vorsichtsmaßnahmen wie dem Tragen von…

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Kalt erwischt

Kalt erwischt

Wer denkt, Corona oder der Lockdown in Frankreich hätten uns kalt erwischt, der irrt. Das sind Erschwernisse mit Ansage. Nein, nein, es gibt ganz andere Unannehmlichkeiten. Und die haben uns wirklich eiskalt erwischt. Nachdem die Stopfbuchse des Ruderschaftes sichtbar nicht mehr leckte, also im Gegensatz zum bisherigen Zustand so trocken war, wie sie sein soll, sammelte sich immer noch Wasser in unserem Heck. Weniger zwar, aber unübersehbar kam da was. Die Geschmacksprobe ergab eindeutig Salzwasser. Mit viel Verbiegen und sportlichem…

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Tagebuch 09.10. bis 24.10.20

Tagebuch 09.10. bis 24.10.20

Fest. Wir hängen fest in Cherbourg. Der Wind weht aus West bis Südwest, genau aus der Richtung, in die wir wollen. So müssen wir zusehen, das wir das Beste aus der Situation machen. Und überhaupt – man muss zugeben, dass es schlechtere Orte gibt, um festzuhängen. Die Menschen hier sind höflich, nett und sogar um uns bemüht. Und kulinarisch ist es sowieso ein Paradies. (Wir tragen Eulen nach Frankreich.) Vorteil des Hängens: Wir haben einen weiteren Abschnitt des Tagebuchs fertig….

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rein, raus – gegen die Uhr

rein, raus – gegen die Uhr

Akkord ist nichts dagegen! Der Travel-Lift kam verspätet, da zugeparkt. Und das, wo die Tide uns nur ein Zeitfenster von anderthalb Stunden ließ. Und jede Minute zählte. 15 der Minuten waren verstrichen, als das Boot endlich in die „Box“ des Lifts verholt werden konnte. Links und rechts gerade mal je 25 cm Platz zwischen Scheuerleisten und Liftkammer. Dann war es immer noch zu knapp, die Achterstagen mussten weg, um das Boot an Land hieven zu können. Mit viel Trickserei des…

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Boxenstopp in Cherbourg

Boxenstopp in Cherbourg

Nach einer etwas raueren Überfahrt sind wir in Cherbourg angekommen. Erstmals auf unserer Reise haben wir wieder das Erlebnis, erneut auf eine Crew zu stoßen, die wir schon in einem früheren Hafen kennengelernt haben: Betsy und Christian von der Gemma, unterwegs mit der ersten Reinke Super 11, die je gebaut wurde, Schwesterschiff unserer guten, alten Just do it. Wir haben uns sehr gefreut. Die weniger gute Nachricht ist, dass wir nach der Passage an die 13 bis 15 Liter Wasser…

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