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Schlagwort: Mago del Sur

Perfect Match

Perfect Match

Wenn man längere Zeit als Blauwassersegler unterwegs ist, beginnt es ganz unwillkürlich, dass man sich englischer oder auch spanischer Begriffe und Worte bedient. So kommt uns der perfect match ganz automatisch in den Sinn, wenn wir die letzten zwei Wochen auf See charakterisieren wollen. Wir hätten nie für möglich gehalten, so bequem und angenehm über den Nordatlantik zu den Azoren zu segeln. – Seit dem Bergfest sind einige Tage vergangen und wir können uns über diese Tage nicht beklagen, genauso…

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Atlantik von West nach Ost – Die ersten Tage

Atlantik von West nach Ost – Die ersten Tage

Wir wundern uns. Fünf Tage sind wir nun auf See, davon vier Tage rund um die Uhr. Die Zeit vergeht schnell und es beginnt ein irritierender, doch vertrauter Effekt: Wir kommen durcheinander. Wissen nicht mehr sicher, der wievielte Tag es heute ist. – Die Bordroutine ist recht schnell eingekehrt. Anscheinend verinnerlicht man den Wechsel vom „Landleben“ zum „Seeleben“ im Laufe der Jahre. Die erste Nacht haben wir beide wie meist schlecht bzw. wenig geschlafen. Das kennen wir schon. Dennoch, obwohl…

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… und abgefahren

… und abgefahren

Abgefahren ist eigentlich der falsche Begriff. Es geht weder um eine abgefahrene Sache noch fahren Schiffe und auch Yachten ab. Die Crews lösen die Leinen, hieven die Anker, gehen auf Fahrt. So haben auch wir die Leinen gelöst, die Mago mit der Muringboje verbunden hat, und später auch die an der Tankstelle. Doch der Reihe nach. Wo sind bzw. waren wir überhaupt? Nun, in English Harbour auf Antigua. Und wenn wir jetzt abfahren fehlen ja die Tage mit Kirsten sowie…

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Estructuras

Estructuras

Estructuras – structures – Strukturen. Strukturen begegnen uns überall und ständig. Strukturen können oberflächlich sein, zweidimensional und genausogut dreidimensional. Und denkt man die Zeit mit und nutzt sie für rhythmische Erscheinungen, lässt sich sogar die vierte Dimension einbeziehen. Strukturen können fein und kaum wahrnehmbar sein und grob. Sie können an Materie gebunden sein, und sie können immateriell sein. Sie können gliedern und ordnen, sogar Hierarchien abbilden. Sie können statisch und scheinbar unveränderlich sein und sie können dynamisch sein und Prozesse…

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Carenero und Cayo Lanqui

Carenero und Cayo Lanqui

Doch zurück zum Start. Am Morgen, an dem wir Sarky verlassen wollen, gibt es intensive Dinghi-Pendelei zwischen Balindo und Mago. Wir bringen Luz und Patrice ein paar Liter Olivenöl – hier eine Rarität – und getrocknete Früchte. Im Gegenzug erhalten wir Eier, ein wenig frisches Gemüse, zwei Fische und ein größeres Fischfilet. Damit sind bei uns die Abendmahlzeiten der kommenden beiden Tage bereits geklärt. Wir bemühen uns anschließend erneut um einen Törn, mit dem wir uns noch erfolgversprechender beim Shortest…

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Kleine Wanderungen

Kleine Wanderungen

Wir wollten es nach unserer Erschöpfungspause nicht übertreiben. Daher suchten wir uns bescheidene Distanzen und verzichteten auf herausfordernde Höhenmeterwerte. Letzteres war recht einfach, denn der Süden Martiniques ist eher flach. Und unsere erste Wanderung muss man der Ehrlichkeit halber besser als besseren Spaziergang charakterisieren. Ziel war ein Aussichtspunkt auf dem Morne Aca. Um uns letztendlich ein wenig zu puschen, befand der sich dann doch auf dem Gipfel des Hügels. Aber die bescheidenen zusätzlich Höhenmeter nach dem Parkplatz konnten wir noch…

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Angekommen

Angekommen

Mit 13 Tagen und 4 Stunden auf See sind 2.130 Seemeilen gesegelte Strecke zurückgelegt. Am 12. März waren wir nachmittags um 15:00 Kapverdischer Zeit (UTC-1) soweit gewesen, dass wir im Außenbereich des Hafens von Mindelo das Boot seefertig aufgeklart hatten (Fender und Leinen verstaut) und die Segel setzen konnten. Nach logischerweise 13 Nächten auf See war der heutige 14. Tag, der 25.03.2025, der Tag unserer Ankunft in Martinique. Am nördlichen Rande des großen Ankerfeldes von Sainte Anne fiel nach dem…

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Langeweile

Langeweile

Langeweile erwarten oder fürchten die meisten, mit denen wir zuvor über die anstehende Atlantikquerung gesprochen haben. Oft hieß es: „Ich kann mir das nicht vorstellen. Zwei oder drei Wochen auf See. Immer das Gleiche. Nur Wasser ringsrum. Das ist doch furchtbar öde.“ Wir können beruhigen. Langeweile kommt nicht auf. Manchmal wäre uns etwas Langeweile sogar lieb. Fangen wir mal am Anfang an. Ehrlicherweise müssen wir zugeben, dass wir die ersten vier Tage benötigten, uns zu erholen und ans Langstrecken-Bordleben zu…

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Wir sind dann mal weg!

Wir sind dann mal weg!

Na ja. So war das mal vor vielleicht 20 Jahren, als wir mit Just do it Richtung Fernando de Noronha aufbrachen. Und selbst das ist nicht die ganze Wahrheit, denn bereits damals begleitete uns ein Satelliten-Telefon, gesponsort von Ankes Papa. Heute ist es dank eines südafrikanischen Emigranten praktisch unmöglich, mal einfach so weg zu sein. Wie sollte auch dieser Beitrag sonst ins Netz geraten sein? Wenn nun also dieser Beitrag aufpoppt, dann bedeutet das, daß wir – man glaubt es…

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Warten auf Godot

Warten auf Godot

WARNUNG: Diesmal gibt es ungewöhnlich viel Text. Doch das ist dem Theater geschuldet. Gewissermaßen. Die Landstreicher Estragon und Wladimir, die Samuel Beckett zum Durchbruch und zu Weltruhm verhalfen, warteten ja bekanntlich auf das Erscheinen eines Mannes. Nun können wir uns mit einem solchen Kaliber zumindest theatralisch nicht vergleichen. Obwohl nicht von der Hand zu weisen ist, dass es bei uns auch um Theater geht, allerdings mehr in dem Sinne „so ein Theater!“ Und mit dem klitzekleinen Unterschied, dass wir auf…

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