Regen, Regen, Regen

Regen, Regen, Regen

Regen, Regen, Regen. Es gibt zwar wunderschöne, sonnige Tage, aber die sind eindeutig unterrepräsentiert. Die sind geradezu diskriminiert und aufs Ärgste unterdrückt. Es regnet, und regnet und regnet. Und es gibt zahllose, verschiedene Arten von Regen. Wie bei Fräulein Smilla der Schnee. Hier ist es aber voll nass. Besonders eindrucksvoll ist ein feiner Nieselregen. Sehr fein, sehr dicht, wirkt fast wie Nebel, aber er ist halt extrem nass. In wenigen Minuten ist man durchnässt, wenn man sich nicht entsprechend verpackt hat. Die hiesigen Inländer stört das weniger. Sie joggen, walken und radeln unverdrossen. Oder gehen ins Meer, um der Sportart der „langen Küste“ zu frönen, zu schwimmen, zu tauchen, zu rudern, zu kajaken, zu segeln, zu surfen, zu kiten oder was auch immer. Völlig unverständlich.

Sieht aus wie Nebel, ist aber fieser, feiner, nasser, durchdringender Regen

Wir halten uns nur mit Hilfe der netten Gesellschaft der mitleidenden Yachtie-Gemeinde aufrecht, teils virtuell, teils in Echtzeit und von Angesicht und Angesicht. Zumal die bestellte Ersatzheizung nicht an Land kommt. Eigentlich sollte sie bereits am vergangenen Montag beim Lieferanten aufschlagen. Heute erfahren wir, dass der deutsche Hersteller noch nicht einmal ein Lieferdatum benennen kann. Jetzt wundert es uns nicht mehr, dass der lokale Marken-Vertreter hier in Brest die Kooperation mit der Firma vor sechs Wochen gekündigt hat.

Mit Jerry von der Idril in Cherbourg betreibt Martin ein intensives, jedoch bzgl. des Vergleichs auch irgendwie virtuelles Bier-Tasting – hier das Equipment für die zweite Runde.
Ansonsten entwickeln wir die kulinarischen Fähigkeiten, die gerade bei den face-to-face-Begegnungen Bedeutung erlangen – hier in Serranoschinken ausgebackene, mit einer Tomaten-Kräuter-Käsefarce gefüllte Hühnchenbrüste

Wir sitzen also völlig sinnlos in der Gegend rum. Für Freunde der Literatur: Es nicht gerade Warten auf Godot, aber so ähnlich. Immerhin haben wir es in der Hand, weiter zu ziehen. Wir warten also nur noch auf das nächste Wetterfenster. Anders als Godot, das kommt bestimmt.

Eine gute Nachricht gibt es aber doch. Wir haben die regnerischen Tage genutzt und eifrig an der Migration der Standortmeldungen und Tagebücher unserer alten Reise gearbeitet. Beide sind nun vollständig auf dieser, nun aktuellen Homepage eingestellt. Einfach mal unter Reisen > Tagebuch JDI schauen. Wem es hier zu langweilig wird, da gibt es viel zu verfolgen.  

Ihr Lieben, genießt das schön Winterwetter – sofern Ihr in Deutschland oder anderen schön winterlichen Gefilden seid – macht auch ein paar Tastings gleich welcher Art und genießt die Kulinarik und was sonst so möglich ist.

Anke und Martin

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