Auf der Überfahrt – es sind stets berührende Momente, wenn man von Delphinen angeschaut wird.Und schwupp, ein Pantropischer Fleckendelphin ist vor unserem Bug gesprungen. Nach kurzem Besuch geht´s weiter, Futter suchen.
Vorweg eine Vorwarnung: Unsere Beiträge sind ja gerne etwas länger. Dieser Beitrag ist nun extrem lang geworden. Das gibt sich hoffentlich bei den nächsten Beiträgen.
Le Marin haben wir nach erfolgreich und fristgerecht abgeschlossenen Arbeiten zügig verlassen. Noch schnell etwas mehr als 400 Liter Diesel gebunkert und die Benzinvorräte für die Außenborder aufgefüllt – Dank des Trump-Deppen extra teuer. Es folgen zwei flüchtige Zwischenstopps in der Grand Anse d´Arlet und in dem inzwischen auch schon sehr lieb gewonnenen Saint Pierre. Beim Abtauchen des Ankers bei ersterem begegnet Anke ein Spotted Eagle Ray. Am nächsten Morgen wollen wir dieses spannende Tierchen nochmals sehen, haben jedoch leider keinen Erfolg. Die folgende Etappe nach Portsmouth auf Dominica ist von gleichbleibender Windrichtung, doch wechselnden Windstärken geprägt. Wird halt nich langweilig. Unterwegs begegnen uns Pantropische Fleckendelphine, die bis zu zweieinhalb Meter aus dem Wasser springen. Und später begegnen uns noch große Tümmler. Sie springen nicht, sind aber neugierig. Drehen sich auf die Seite und gucken erkennbar nach uns.
Schließlich erreichen wir die Bucht von Portsmouth und nehmen mit der Hilfe von Alexis, einem Mitglied von PAYS eine Mooringboje. Später taucht Dedé auf und sammelt die Mooringgebühr ein. Hinter PAYS verbirgt sich die Portsmouth Association of Yacht Security. Hier haben sich die örtlichen boat boys organisiert, um sich untereinander abzustimmen und zu vermeiden, dass jeder neuankommende Yachtie gleich von ganz vielen boat boys „überfallen“ wird. Sie haben sich feste Regeln gegeben und auch die Entlohnung koordiniert, was es für beide Seiten, für die Segler ebenso wie für die boat boys einfacher und angenehmer macht. Schließlich taucht ein neuer Hamilton auf und bietet frisches Obst und Gemüse und Abfallentsorgung an. Über PAYS organisieren wir auch die Ausflüge der nächsten Tage, da wir uns nicht allzuviel Zeit gönnen wollen. Die Wirbelsturmsaison naht, und wir wollen nicht zu spät im Jahr über den Atlantik aufbrechen. Übrigens: Man kann auf Dominica auch sehr gut selber per Mietwagen fahren. Es gibt relativ wenig Verkehr, die Straßen sind zwar eher etwas enger, doch völlig unproblematisch, na ja, und mit dem Linksverkehr kommt man ja wohl auch klar. Oder? Und nun lassen wir mal wieder die Bilder sprechen.
Wir sind in der Karibik. Also empfängt uns Dominica am Morgen nach unserer Ankunft in der Bucht von Portsmouth mit der Ankündigung eines Schauers.Unser erster, sehr langer Weg per Dinghi führt uns zur Zollbehörde. Der Beamte ist konzentriert und strikt bei der Sache, und nach 5 Minuten können wir weiter. Noch schnell 30 Eastcaribean Dollar Anlegegebühr für das Dinghi bezahlt, dann gehts´s weiter. Wir können beim Zoll nicht fotografieren, ist ja klar. Der zweite Weg führt uns zum kommunalen Pier. Zunächst wirkt hier alles etwas nichtssagend, dafür kostet das Anlegen nichts. Martin fischt den beinahe vergessenen Rucksack aus dem Dinghi. Im Rucksack befinden sich unsere Pässe und alle erforderlichen Dokumente wie Ausklarierungsbestätigung von Martinique, Bootszertifikat, Versicherungsnachweis und noch dies und das.
Manches wirkt etwas trostloser als auf den bisher besuchten Inseln, verlangt jedoch nur, dass man sich ein wenig auf die hiesige Lebenswirklichkeit einstellt. Auf dem Weg zur zentralen Polizeistation, die auch die Aufgabe der Einwanderungsbehörde (Immigration) übernimmt, streifen wir zwangsläufig durch die Stadt. Die Straße ist gesäumt von einfachen Gemüseständen und hier – im Bildhintergrund – auch einer lebhaft besuchten Bar. Hier wird gepichelt und auch ausgiebig dem Granja- (Marihuana-) Rauchen gefrönt. Bei der Polizei geht es dann schnell und nach wenigen Minuten sind alle formalen Pflichten erledigt.
Abendstimmung in der Bucht von PortsmouthÜber PAYS kann man, wie bereits gesagt, diverse Ausflüge buchen. Eigentlich machen wir die lieber auf eigene Faust, aber manchmal geht es nicht anders, beispielsweise bei einem Ausflug auf dem Indian River. Wir haben Albert gebucht, den Einbeinigen. Er kommt etwas zu spät, wie schon bei unserer Ankunft, denn ursprünglich hätte er uns an die Mooring-Boje lotsen sollen, nicht Alexis, aber er war halt nicht da. Jedenfalls ist er heute da und hat viel Zeit. So dauert unser Flussausflug auch deutlich länger als angesagt.Der Indian River wird schnell eng. Zu beiden Seiten üppige Vegetation und nicht nur Mangroven.Gut versteckt. Hier lebt allerdings niemand, sondern wir begegnem ein Drehort aus „Piraten der Karibik 2“.Erstaunlich, dass uns keine Mücken überfallen. Albert erklärt uns die Pflanzenwelt, und auch die Tierwelt. Erkenntnis: Eigentlich hätten wir eine frühere Tour buchen sollen bezogen auf die Tageszeit. Aber wir waren einfach noch schläfrig und haben unsere berufliche Vergangenheit, die uns darauf hätte aufmerksam machen können, schlicht ausgeblendet. Die Folge: Wir sehen kaum Vögel und anderes Getier. Die haben sich vor der Tageshitze gut versteckt.Albert rudert gemächlich, erklärt viel und wir haben unseren Spaß.Albert erläutert die verschiedenen Baumarten und wie man deren unterschiedliche Hölzer nutzt. Ein spannendes Thema. Wir halten uns jetzt zurück, das alles wiederzugeben. – Anke hat auf Alberts Aufforderung hin ein Blatt zerrieben und riecht zur Probe.Die Wurzeln der Mangroven können faszinieren. Wenn da jetzt drei griechische Figuren hineinmodelliert wären, würde ich sagen „Laokoon und die Schlange“. Doch es sind nur friedfertige Wurzeln.
Scheitelpunkt der Flussexpedition ist eine Bush Bar. Wir verzichten auf Fotos derselben – man kann ja nicht jede Bar ablichten – wollen allerdings das Motto, das hier das Leben bestimmt, nicht vorenthalten.
Nach der Flußfahrt: Anke will zu einem Reiterhof, um einen Ritt zu organisieren. Der Spaziergang dorthin führt uns an einem sehr sonderlichen Bauwerk vorbei. Schlau werden wir daraus nicht, aber das Gebilde scheint bewohnt zu sein.Unser Ziel haben wir offensichtlich erreicht.Martin freundet sich schon mal mit einem der potentiellen Reitpartner an. Aus dem Vorhaben wird letztlich nichts. Irgendwie empfinden wir die Herrin des Reiterhofs etwas sonderbar und der angedachte Ritt erscheint uns, als wir die von der Dame vorgeschlagene Route zu Fuß erkunden, noch sonderbarer. Die Tiere auf ihrem Hof sehen allerdings durchweg gut aus, was in diesen Gegenden keineswegs selbstverständlich ist.Zweimal in der Woche veranstalten die Leute von PAYS einen Grillabend für die Yachties. Für eine Pauschale von 50 ECD, umgerechnet knapp 17,- Euro, bekommt man gegrilltes Fleisch und gegrillten Fisch plus Beilagen – all you can eat, solange vorhanden – und Rumpunsch – all you can drink, so lange vorhanden bzw. man verträgt. Der Grillmaster bei der Arbeit.Mit Chris und einigen anderen Hanseln am Tisch. Chris ist ein lustiger, gelegentlich etwas lautstarker Geselle. Und solange er nicht um 07:00 morgens am Boot klopft und lautstark einen guten Morgen wünscht, auch ein angenehmer Zeitgenosse.An manchen der PAYS-Grillabende wird es unter dem Dach der kleinen Halle mehr als voll. Etwas zurückgezogen vom Grilltrubel – ein Flötenspieler.
Alexis ist unser Chauffeur an den zwei folgenden Ausflugstagen. Zur Begrüßung hat er uns am ersten Tag etwas Gebäck mitgebracht, das auch er gerne ißt. Eine Art süßes, weiches Vanillebrötchen namens „Johnnies Cake“.
Da uns nicht allzuviel Tage auf Dominica gegönnt sind, konzentrieren wir uns auf zwei Ausflüge über die Insel. Da mit Guide, Alexis, gebucht, kommen wir vermutlich in den Genuß einer größeren Anzahl interessanter Orte und erfahren nebenbei noch eine ganze Menge über das Inselleben, als wenn wir auf eigene Faust fahren würden. Eine erste Station sind die Red Rocks im Nordosten der Insel.Diese kargen Formationen erinnern uns sehr an Marokko. Wir streifen ausgiebig in ihnen herum (und Alexis muss uns schließlich suchen, damit es auch mal weitergeht).Tief in einem Einschnitt findet sich eine Höhle, und Anke wäre nicht Anke …
Von mir großzügig übersehen hat Anke natürlich einen bequemen Abstieg in den ausgewaschenen Spalt entdeckt. Das erleichtert zum Einen die Inspektion der gezeigten Höhle, verspricht allerdings noch ergänzendes Engstellenquetschen bis zum finalen Geht nicht mehr. Wovon ich spreche? Nun …
… Nun. Gut, dass ich meist auf das Mittagessen verzichte und schon ein klein wenig abgenommen habe. Sonst wäre es mir an dieser Stelle nur schwer möglich gewesen, Anke auf ihrer Erkundung zu folgen.
Nur wenig später: Bei den Red Rocks gibt es eine kleine Bar – welch ein Zufall – bei der wir auch gerne einkehren.
Ein paar schmeichelnde Bemerkungen beantwortet die Inhaberin mit solch strahlendem Lächeln. Haaach.
Nächste Station ist eine Schokoladenmanufaktur. Wir erhalten eine kleine Führung durch den Produktionsprozess. Hier große Tische, auf denen die Kakaobohnen getrocknet werden.Frisch geerntete Kakaofrüchte warten auf die Verarbeitung.Kakao (Theobroma cacao) ist eine seltsame Pflanze. Blüten und damit auch die Früchte sprossen direkt am Stamm oder Ast. Und alle Stadien von der Blüte bis zur reifen Frucht findet man gleichzeitig an einem Kakaobaum. Man nennt diese Erscheinung Kauli– oder Ramiflorie. Uns Mitteleuropäern ist dies nicht gerade vertraut, doch es gibt eine ganze Reihe von Arten, bei denen Blüten und Früchte am Stamm wachsen: u. a. Brotfrucht, Jackfrucht, Papaya, auch einige Feigen-Arten und der Echte Seidelbast gehören dazu.
Eine reife Kakaofrucht. Unter der ledrigen Schale verbirgt sich eine geleeartige, weiße, säuerliche Masse, die Kakaobutter, in die die eigentlichen Samen eingebettet sind.
Im Garten der Manufaktur: Früchte des Cashewbaums (Anacardium occidentale). Das birnenförmige Gebilde ist eine Scheinfrucht, eigentlich handelt es sich um den verdickten Stiel der Blüte. Man kann den sogenannten Cashewapfel durchaus essen, er ist aber sehr druckempfindlich und verdirbt schnell, so dass er praktisch nicht gehandelt wird. Aus der Blüte entwickelt sich der uns bekannte Cashewkern, bei dem Baum hier schon gut entwickelt. Wahrscheinlich finden diese Kerne geschreddert oder gehäkselt Eingang in eine der hier hergestellten Schokoladenspezialitäten.
Und wie überall begegnen uns wieder viele huschende Eidechsen. Eine Dominikanische Baumechse (Anolis oculatus) in typischer Haltung. Die Tiere sitzen meist kopfüber auf Zweigen, Stämmen oder auch Mauern und beobachten den Boden unter sich. Sie suchen dabei nach Beute, Artgenossen oder auch Rivalen. Die Dominikanische Baumechse gilt auf Dominica übrigens als endemische Art.
Der Besuch in der Schokoladenmanufaktur kann natürlich nicht ohne ein paar Einkäufe enden. Anke hat die Qual der Wahl. Ich auch, zeige das aber nicht, da ich hinter dem Handy stehe und fotografiere. 😉Vor wenigen Tagen hat es heftig geregnet. Die Regenfälle haben zahlreiche Erdrutsche ausgelöst. Noch immer ist man dabei, verschüttete Straßen freizulegen. Alexis erklärt, dass die Erdrutsche, die wir sehen, noch gar nichts sind im Vergleich zu dem, was die Niederschläge eines Hurrikans ausrichten können.Wieder ein Wasserfall. Wir haben den Emerald Pool erreicht.Klar, dass wir uns in den Pool stürzen, schon um uns etwas abzukühlen.Nicht weit vom Emerald Pool: Wehe, Du kommst mir zu nahe! Eine Guinotia dentata, ohne deutschen Namen. Eine Süßwasserkrabbe, die von Guadeloupe bis St. Lucia vorkommt.Nach längerer Fahrt erreichen wir ein Dorf, das praktisch nur von Kalinagos (den indigenen Bewohnern Dominicas) bewohnt wird. Alexis liegt es sehr am Herzen, uns dieses Dorf zu zeigen. Daher unternehmen wir auch einen weiten Abstecher. Wir finden es allerdings eher uninteressant und haben den Eindruck, es geht mehr darum, hier irgendetwas als Souvenir zu veräußern. Immerhin, wir erstehen eine dreifache, dekorativ geschnitzte Kalabasch-Etagere (wie soll man es anders nennen), in der wir Knoblauch, Schalotten und Ingwer lagern wollen.
Und da wir uns schon die Schokoladenmanufaktur anschauen, dürfen wir die kleine Ginfabrik nicht auslassen. Die ist nun wirklich klein und besteht aus nur einer Destille. Die aus New York stammende Besitzerin und ihr Partner stehen offenbar noch in einer frühen Phase der Existenzgründung. Sie bauen nebenbei ein Restaurant auf und eine Pension ist ebenfalls im Werden. Die Chefin, ursprünglich als Modedesignerin tätig, erklärt die chromblitzende Destille.
Alles Handarbeit. Die Korken der gefüllten Flaschen werden mit verschiedenfarbigem Wachs überzogen.Martin verkostet …
Auf dem Gelände der Destillerie finden wir den ältesten Mangobaum (Mangifera indica) der Insel. Über 300 Jahre hat der knorrig verwachsene Geselle auf dem Buckel.
Blütenpracht, die wir nicht näher bestimmen konnten.
Ohne Worte
Zwischendurch machen wir auch mal eine kleine Wanderung vom Ankerplatz aus. Erkunden den Weg, den wir ursprünglich geritten wären und stellen fest, dass wir froh sind, den Ritt nicht gemacht zu haben. Der Weg wäre zu Pferde irgendwie ein Witz gewesen.
Nicht weit vom Ankerfeld gibt es die schön restaurierte Festung Fort Shirley, die durchaus einen Besuch lohnt.Und schon geht es wieder mit Alexis weiter. Der letzte große Ausflug. Die Trafalgar-Wasserfälle. Wenn wir es richtig mitbekommen haben, waren ursprünglich vorhandene warme Quellen am Fuß der Fälle im Jahr 1995 durch Felsstürze praktisch verschwunden. Es brauchte 29 Jahre, bis diese Quellen sich wieder etabliert hatten. Dann kam 2015 der Wirbelsturm Erika und hat diese erneut vernichtet. Wegen der Regenfälle der vergangenen Tage konnten wir uns den Wasserfällen auch nicht weiter nähern. Der Felsenpfad dorthin war mehr oder weniger überspült.Bei einer kleinen Rast erhalten wir neugierigen Besuch.Mit viel Glück begegnen wir schließlich einem Aguti, präziser einem Goldaguti (Dasyprocta leporina). Zuvor hatten wir sie nur überfahren auf der Straße oder flüchtig darüber hoppelnd gesehen. Es handelt sich um ein scheues, possierliches Nagetier, das in vorkolumbianischer Zeit von den indigenen Völkern vom mittel- und südamerikanischen Festland auf verschiedene karibische Inseln eingeführt wurde, da man deren schmackhaftes Fleisch schätzte. Von den ursprünglichen Beständen gibt es anscheinend nur noch auf Dominika eine ausgeprägte Population. (Wobei sich die Quellen da widersprechen.)Weiter gehts – und weiter steht Wasser im Vordergrund. Wir besuchen die Titou Gorge. Da es den ganzen Morgen geregnet hat, drängt einer der Mitarbeiter der Parkverwaltung – wir befinden uns in einem Nationalpark – zur Eile. „Es regnet, seht zu, dass ihr ins Wasser kommt!“ Weder wir noch die paar anderen Touristen verstehen den Hintergrund seines Drängens. Doch der ist simpel: Mit der Dauer des Regens steigt die Wassermenge, die in die Gorge strömt. Und damit die Strömungsgeschwindigkeit in dem engen, tunnelartigem Einschnitt. Und damit sinkt unsere Chance, überhaupt einen Blick auf die Wasserfälle an dessen Ende zu erhaschen. Alle Touristen müssen Schwimmwesten tragen, was das Gegenanschwimmen nicht gerade erleichtert. Doch wie man sieht, Anke hat Spaß, es geht doch, jedenfalls ein Stück.Vor wenigen Minuten ist Martin noch um die Ecke da vorn herumgekommen. Nur, da hatte er die Gopro nicht. Nun hat er sie, aber die Strömungsgeschwindigkeit ist in der kurzen Zeit derart angewachsen, dass ihm nur noch dieser Ausschnitt gelingt. Den ersten Wasserfall kann man gerade so erahnen. Dass es einen weiteren gibt, muss man jetzt einfach glauben. Jedenfalls haben wir ein eindrucksvolles Spektakel erlebt. (Und bei unseren touristischen Mitschwimmern gab es noch einen Heiratsantrag in einer nassen, strudelnden Nebenhöhle! Übrigens auch ein Drehort von „Piraten der Karibik 2“)Und erneut Wasser – wir können letztendlich unseren letzten Punkt auf der Liste abhaken, die Sulphur Springs in Wooten Waven. Schwimmen in warmem schwefelhaltigem Quellwasser, jedoch in ausgestalteten Becken, von denen jedes eine andere Temperatur besitzt. Die sind aber durchweg angenehm und keinesfalls so gargerecht wie in den heißen Becken auf Nevis. – Anke hat sich vorbereitend eingeschlammt.Ankes Schlammbelag sieht ähnlich aus, wie der Kalkbelag auf dem Edelstahl unseres Bootes. Der Unterschied ist, bei ihr lässt sich der Belag mit ein paarmal Untertauchen beseitigen, das Boot muss dagegen mühsam poliert werden.
Mit Alexis, unserem Fahrer und Tourguide von PAYS. Der Blogbeitrag ist ja schon extrem lang geworden. Und Alexis hat uns während der Fahrten enorm viel zu Dominica erzählt. Über die Wirtschaft, die Landwirtschaft, die Natur und die Folgen der Starkregenfälle und sogenannten Flash Floods. Auch über die junge Generation, die nicht in der Landwirtschaft arbeiten will, über die Politik und den aktuellen Einfluss der Chinesen. Das würde allein schon einen eigenen Beitrag rechtfertigen. …
… doch nun ist mehr als genug gezeigt und erzählt. Es wird Zeit ein Ende zu finden. Wir verzichten daher mal auf den üblichen Nachspann und sagen hiermit einfach Tschüss …